USA - Amerikanischer Whiskey

Whiskey USA Der Whiskey aus den Vereinigte Staaten

Beschreibung

Die Geschichte des Amerikanischen Whiskeys

Der Whiskey kam mit zwei Gruppen von Einwanderern in die Vereinigten Staaten: mit den Iren und den Schotten. Und wenn sich wer auf die Kunst des Whiskey-Brennens versteht, dann die Iren und die Schotten. Während in den ersten Jahrzehnten nach der Entdeckung der Neuen Welt noch der Rum das Leibgetränk der Neu-Amerikaner war, stieg der Whiskey schon bald in der Popularität auf, bis er zu dem In-Getränk des Wilden Westens wurde. Dabei haben die Iren und Schotten nicht einfach die Tropfen ihrer Heimat nachgebrannt, sondern sie haben sich den Eigenheiten des Landes angepasst. Die Indianer hatten bereits Mais kultiviert und den machte man sich nun für die Whiskey-Produktion zunutze. Bourbon, der bekannteste Amerikanische Whiskey, ist ein Destillat aus einer Getreidemischung, die mindestens 51% Mais enthält. Dem Bourbon gegenüber steht der Rye-Whiskey. Dessen zu Grunde liegende Getreidemischung besteht zu mindestens 51% aus Roggen. Heute ist der Rye Whiskey in den USA fast verschwunden, während er sich im Nachbarland Kanada nach wie vor reger Beliebtheit freut.

Der Bourbon und der Tennessee Whiskey

Eine weitere Besonderheit des amerikanischen Whiskeys ist der Tennessee Whiskey aus den Südstaaten. Hier wird der Whiskey, bevor er in Fässern gelagert wird, dem Lincoln Country Process, einem speziellen Filterungs-Verfahren mit Holzkohle, unterzogen. Das macht ihn besonders mild. Bourbon hingegen bezieht seinen speziellen Geschmack nicht nur aus dem verwendeten Mais, sondern auch durch die Lagerung in neuen Fässern, die innen angekohlt sind und aus Weißeiche bestehen. Diese Regelung führte man im frühen 20. Jahrhundert ein, um forstreiche Gebiete der Vereinigten Staaten wirtschaftlich zu stärken.

Der Whisky und die USA

Der Whiskey der USA ist kulturell tief in der DNA des Landes verwurzelt. Sowohl die Besiedelung des Westens wie auch die glorreiche Zeit der Revolverhelden sind ohne den Whiskey kaum vorstellbar. Auch die unrühmliche Ära der Prohibition und das Aufblühen des organisierten Verbrechens sind mit dem Whiskey verbunden. Allerdings fällt es schwer, größere geschmackliche Gemeinsamkeiten in der Whiskeyproduktion der USA zu finden, dafür ist das Land zu groß und die Traditionen unterscheiden sich von Landstrich zu Landstrich stark. Heute kommen aus den Vereinigten Staaten mit dem Tennessee Whiskey Jack Daniel’s oder dem Bourbon von Jim Beam absolute Spitzen-Blends, deren Namen in aller Munde sind. Und deren Geschmack die Vorstellung des Normalbürgers geprägt hat, wie ein Whiskey zu schmecken hat. Mit dem Pappy van Winkle und anderen Tropfen gibt es allerdings auch Amerikanischen Whiskey der Sonderklasse, deren Name nur Kenner verzücken dürften.