Schottland

Schottische Whiskys und ihre Regionen

Highlands

Die Whisky-Region Highlands umfasst die größte Geschmacks- und Aromenspanne. Von salzig, torfige über reichhaltige Sherry-Whiskys.

Lowlands

Die Whisky-Region mit seinen weichen und leichten Whiskys gelten meist als der beste Einstieg in die Welt der schottischen Whiskys.

Speyside

Die Whisky-Region der sanften, weichen und weniger torfigen Whiskys gilt dank seiner markanten reichen Aromen zum Liebling unter den Kennern.

Islay

Die Whisky-Region der komplexen, torfig rauchigen Whiskys Schottlands ist ein Garant für hochqualitative, charakterstarke Whiskys.

Islands

Die Whisky-Region der Inseln ist bekannt für seine Vielfalt und seine raue schottische Seele. Auf den Islands gleicht kein Whisky dem anderen.

Campbeltown

Die Whisky-Region von Campbeltown beeindruckt nicht nur durch seine Geschichte, auch seine salzig, rauchigen Whiskys sind bei Kennern beliebt.

Beschreibung

Schottischer Whisky - Seine Merkmale und seine Geschichte

Kaum ein anderes Land ist so von einer Spirituose geprägt wie Schottland von seinem Whisky. Sogar die Grenzen von Regionen verlaufen anhand uralter Brenn-Riten. Ganze Landstriche leben von ihren Destillen und allüberall ist man Stolz auf den Ruf des Whiskys aus Schottland.

Schottischer Whisky, auch einfach Scotch genannt, wurde ursprünglich aus gemälzter Gerste hergestellt, später auch aus Weizen und Roggen gewonnen. Dabei fließt der Charakter jeder Region Schottlands in die Ingredienzien und damit auch in den Whisky ein. Der muss außerdem, nach geltendem Gesetz, mindestens drei Jahre in Eichenfässern reifen.

Die Geschichte der Whiskys aus Schottland

Schon im späten 15. Jahrhundert ist die Herstellung von Whisky in Schottland verbürgt. So existiert ein Dokument, das einem Mönch namens John Cor acht "Bolle" und damit zweiunddreißig Scheffel Malz zusichert, um daraus „aqua vitae“, Lebenswasser, herzustellen. Aus diesem mittelalterlichen Destillat entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der schottische Whisky.

Das Malz für den Scotch wird meist über einem Torffeuer gedarrt, dadurch entwickeln die schottischen Whiskys im Vergleich zu Whisky aus anderen Ländern einen eher herben Geschmack, der je nach Region stärker ausgeprägt ist. Für den schottischen Whisky wird kein Mais verwendet. Die Mehrzahl der Produkte wird zu Blends verarbeitet. Somit garantieren die Hersteller einen immer gleichbleibenden Geschmack für ihre Marke unabhängig vom einzelnen Fass. Übrigens bestimmt der jüngste Whisky in einem Blend das Alter, das auf dem Etikett vermerkt wird.

Die schottischen Whisky-Regionen

Über die einzelnen Whisky-Regionen Schottlands debattiert man ständig. Vier stehen fest, aber manche unterscheiden auch gerne bis zu sechs Regionen, in denen sich der Whisky Schottlands markant unterscheidet. Immerhin geht es auch um Landesstolz. Wer will schon zu einer Region gerechnet werden, der er sich nicht verbunden fühlt? Eine Prestigefrage.

Der Whisky aus den Highlands gilt als frisch, der aus den Lowlands sogar als blumig. Die Trennung zwischen beiden Regionen geht auf ein Whisky-Gesetz zurück. Nördlich der Grenzen galten andere Bestimmungen als südlich davon. Einig ist man sich bei Speyside. Die Region ist nach dem schnell fließenden Fluss Spey benannt. In den Whiskys von dort spiegelt sich ein verspieltes Aroma mit Honig und Vanille-Noten wieder. Auf den Isles, den Inseln, mag man es hingegen torfig. Eine Sonderrolle unter den Whisky-Regionen nimmt die Insel Islay ein. Das winzige Eiland beherbergt acht Destillen und etwas mehr als 3000 Einwohner. Der schottische Whisky aus der Region ist nicht so torfig wie auf den restlichen Inseln. Cambpletown, eine Halbinsel, hatte kurzfristig den Status als eigene Whisky-Region verloren, ihn mittlerweile aber zurückgewonnen. Früher galt Cambpletown gar als Whisky-Hauptstadt der Welt.

Infos

Wissenswertes aus der Whisky-Region Schottland

Schottlands Gesamteinnahmen aus Whisky-Exporten
5
Mrd. Euro Umsatz
Im Jahr 2012 erwirtschaftet Schottland durch den Export von Whisky ca. 5 Millarden Euro Umsatz. Davon kommen 31% durch Exporte in die EU.
Schottlands Gewinn pro Stunde aus Whisky-Exporten
158
Euro pro Sekunde
Pro Sekunde nimmt das Vereinigten Königreich 158 Euro durch den Export von Whisky ein.
40 Flaschen pro Sekunde im Export
37
Flaschen pro Sekunde
In jeder Sekunde werden somit ca. 37 Flaschen verschickt. Das sind insgesamt 1,19 Mrd. Flaschen im Jahr.
35.000 Jobs dank der Whisky-Industrie
35
Tausend Whisky-Jobs
Dank der Whisky-Industrie gibt es 35.000 Jobs in Schottland und im Umland von dem Vereinigtes Königreich.
109 lizensierte Destillerien in Schottland
109
Brennereien lizensiert
Insgesamt sind aktuell 109 Whisky-Brennereien in Schottland offiziell lizensiert.
Eindrücke

Impressionen aus Schottland

Blick auf Loch Lomond Coire Nan Lochan Gebirge in den Highlands Dunnottar Schloss an der Ostküste der Highlands Old Man of Storr auf der Insel Skye Blick auf Loch Lomond
Blick auf den Loch Lomond © Abubakr.h - cc-by-sa-2.5
Coire Nan Lochan Gebirge in den Highlands © Wojsyl - cc-by-sa-2.5
Dunnottar Schloss an der Ostküste der Highlands © Macieklew - cc-by-sa-3.0
Old Man of Storr auf der Insel Skye © Wojsyl - cc-by-sa-2.5
Blick auf den Loch Lomond © Abubakr.h - cc-by-sa-2.5
Whiskys

Whiskys aus Schottland