Whisky Regionen

Die Whisky Regionen im Überblick

Schottland

Schottland als einer der bekanntesten Whisky-Hersteller der Welt. Besonders seine komplexen Single Malts und seine weit verbreiteten Blends leben von dem hervorragendem Qualitäts-Ruf.

U.S.A.

Geprägt von den Einwanderern aus Irland und Schottland entwickelte sich die USA zu einen der bekanntesten Whiskey-Herstellern für Blends wie den Bourbon oder den Tennessee Whiskey.

Irland

Das Nachbarland des Scotch bietet nicht nur grüne Wiesen: Der Irische Whiskey ist einer der Ältesten seiner Art und ist bei Kennern beliebt für seinen milden Geschmack und seiner gleichbleibenden hohen Qualität.

Kanada

Der Whisky aus dem Norden Amerikas: Mild und weich mit fruchtigen Aromen, dieses Geschmacksbild macht den kanadischen Whisky zu einen der beliebtesten Sorten unter den Blended Whiskys.

Deutschland

Auch wenn das Whisky-Brennen in Deutschland noch nicht so alt ist wie in manch anderen Regionen, so mausern sich die deutschen Whiskys immer mehr zu qualitativ hochwertigen und ebenbürtigen Whisky-Konkurrenten.

Weitere

Neben den bekannten Global Player etablieren sich auch viele neue Länder zu Whisky-Herstellern. Darunter Regionen wie Japan, Indien, Frankreich, Schweiz und Österreich.

Beschreibung

Die verschiedenen Whisky Herkunftsländer und Regionen

Der Whisky ist ein Naturprodukt. Er kommt von den Feldern und aus den Flüssen eines Landes. Daher spielen die geographischen Bedingungen, in denen die Ingredienzien heranwachsen, eine wichtige Rolle. Auch das zum Brennen verwendete Wasser verfügt je nach Region über besondere Eigenschaften, wie etwa eine spezifische Härte. Dabei legen viele Brennereien Wert darauf, nur Wasser aus einem bestimmten Fluss oder Produkte aus der Umgebung zu verwenden. Darin spiegelt sich die heimat- und traditionsbewusste Natur des Brennhandwerks wider.

Auf Inseln spritzt die Gischt in die Flüsse und lässt auch Süßwasser salzig werden. Männer stechen im Moor Torf, darüber wird die Maische gedarrt. Noch im Glas lässt sich das kräftige Aroma erkennen. In anderen Whisky Regionen fließen die Bäche weich dahin und der Roggen steht sonnengelb in Saft und Kraft. Aber wo kein Moor ist, da ist auch kein Torf. Und wo kein Meer ist, ist keine Gischt. Und nicht überall brennt die Sonne mit so viel Energie und Kraft wie über den endlosen Feldern Kentuckys. Also schmecken die Whiskys der Länder anders. Das Ursprungsland des Whiskys, Schottland, zerfällt gar in sechs unterschiedliche Whisky Regionen, von denen jede einzelne ihre Traditionen und Macken hat.

Die Unterschiede in der Brennkunst

Aber nicht nur die geographischen Bedingungen oder das Klima sind für die Unterschiede der Whisky Regionen verantwortlich, auch die Tradition der Brennkunst hat sich über die Jahrhunderte hüben wie drüben in verschiedene Richtungen entwickelt. Während in Schottland und Irland strenge Gesetze darüber wachen, was sich Whisky nennen darf und was besser nicht, ist man in Kanada und den USA damit etwas großzügiger. Doch auch zwischen den beiden nordamerikanischen Nachbarn gibt es Unterschiede. In Kanada liebt man den Rye, den Roggen. In den Vereinigten Staaten hält man es mit Mais und Korn. Hier regiert der Bourbon. Auch welche Fässer für die Lagerung der edlen Tropfen verwendet werden, unterscheidet sich von Land zu Land; Destillations-Methoden ebenfalls. Aus einer Gegend kommen fast nur Single Malts, in einer anderen vermählt man verschiedene Brände, um ein gleichbleibendes Geschmackserlebnis zu garantieren oder besonders markante Eigenarten zu kaschieren.

Dabei gibt es Whisky nicht nur in den großen Ländern Schottland, Irland oder den USA. Deutschland hat sich mittlerweile zu einer Whisky Region gemausert. Ohne an Traditionen gebunden zu sein, experimentieren hier junge Brennereien mit dem Whisky und gehen neue Wege. Auch in Irland oder Schottland ist die Zeit nicht stehen geblieben. Gerne schaut man über den Teller-Rand und die eigenen Landesgrenzen hinaus, ohne aber zu vergessen, was einen stark macht und auszeichnet: die eigenen Wurzeln. So verschwimmen und verfestigen sich die Grenzen zwischen den Regionen in einem steten Austausch und Wandel. Doch ist die Einteilung von Whisky nach Regionen nach wie vor wertvoll für den Kenner, um einen einzelnen Brand zumindest grob verorten zu können.

Whiskys

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